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Katharina P.
há 11 dias · Gesunde Rezepte
Frühlingssalat der eigentlich kein richtiger Salat ist
Also ich nenn's Salat, aber eigentlich ist es eher so ein Zusammenschmiss von dem was gerade auf dem Wochenmarkt schön aussah.
Radieschen, Zuckerschoten, die ersten Kohlrabi vom Stand beim Isemarkt — alles roh, dünn gehobelt. Dann Avocado rein, ein paar Edamame die ich noch vom letzten Mal im Gefrierer hatte. Das Dressing ist das was das Ganze zusammenhält: Reisessig, ein bisschen Sesamöl, Ingwer frisch gerieben, Sojasauce. Wer mag noch etwas Chili. Fertig.
Das Ding ist — ich hab das eigentlich zum ersten Mal in Kyoto gegessen, so eine Art sunomono, also ein Essiggemüse. Ganz schlicht, fast nichts dran, aber irgendwie hat das so viel mehr geschmeckt als jeder Salat hier. Ich glaub es ist das Verhältnis von Säure zu Öl das bei asiatischen Dressings einfach anders ist. Weniger Öl, mehr Säure, mehr Umami. Seitdem mach ich das so.
Die Version hier ist halt meine Hamburger Variante — Kohlrabi statt Daikon weil der jetzt gerade da ist und ich keine Lust hatte noch in den Asia-Supermarkt zu fahren. Funktioniert genauso.
Für 2 Portionen:
- 1 kleiner Kohlrabi, dünn gehobelt
- 1 Handvoll Radieschen, in Scheiben
- 150g Zuckerschoten
- 1 Avocado
- 80g Edamame (TK, kurz aufgetaut)
Dressing:
- 3 EL Reisessig
- 1 EL Sesamöl
- 1 TL Sojasauce
- 1 TL frischer Ingwer, gerieben
- optional: 1 TL Honig wenn's zu sauer ist
Alles zusammen, gut durchziehen lassen — mindestens 10 Minuten. Itadakimasu.

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